Ist eine 300 Euro Reparatur-Prämie eine gute Idee? Ihr habt gewählt!

Auch dieses Mal habt ihr wieder abgestimmt und das Ergebnis ist sogar noch deutlicher ausgefallen:

96% aller TeilnehmerInnen sprechen sich für eine 300€ Reparaturprämie aus, um der Wegwerfgesellschaft und dem damit einhergehenden Ressourcenverbrauch mit all seinen ökologischen Nebeneffekten entgegenzutreten.

Denn habt ihr gewusst, dass die durchschnittliche Nutzungsdauer einer Bohrmaschine im gesamten Leben eines Menschen nur 13 Minuten beträgt? Elektrokleingeräte bestehen aber nicht nur aus Eisen-& Nichteisen-Metallen sondern auch aus Kunststoffen. Wird etwas kaputt, werfen wir immer mehr Reparaturbedürftiges einfach weg, anstatt HandwerkerInnen vor Ort zu kontaktieren.

Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Die Reparatur ist teurer als der Kauf eines neuen Gerätes
  • Das Gerät kann gar nicht repariert werden z.B. weil Ersatzteile nicht zugänglich sind oder das Gerät ein neues Software-Update nicht mehr installieren kann
  • Es gibt keine HandwerkerInnen in der Gegend, die das Gerät reparieren können

Damit die Bohrmaschine doch beim/bei der ElektrikerIn ums Eck repariert wird, anstatt sie wegzuwerfen, könnte eine Reparatur-Prämie einen wichtigen Ansatz bieten. Wie könnte das funktionieren? Rechnungen von bis zu 600 Euro (pro Person und Jahr) sollen beim Finanzamt eingereicht werden können, davon werden dann 50 Prozent rückerstattet.

PS: In Niederösterreich gibt es schon eine ähnliche Prämie. Mehr Infos findet ihr unter: http://www.noe.gv.at/noe/Abfall/Foerd_Reparaturbonus.html

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HerbertBaudisch
Gast
HerbertBaudisch

Das ist doch der größte Schwachsinn

Mathilde Baumgartner-Unverdorben
Gast
Mathilde Baumgartner-Unverdorben

Das sollte aber auch auf den Kauf von Ersatzteilen ausgedehnt werden für alle, die selber reparieren können und wollen!

lizi glanz
Gast
lizi glanz

Diese Reparatur-Prämie finde ich prinzipiell sehr gut, da ich ohnehin meine Geräte (z.B. Handy, Computer,…) verwende bis zum Gehtnichtmehr und defekte Geräte immer reparieren lasse. Aber was tun, wenn man ein voll funktionstüchtiges Gerät besitzt, aber es nicht mehr verwenden kann, weil es kein Software-update für den Computer gibt. Ist mir eben jetzt passiert mit einem Nikon Negativ/Positiv Scanner (gut, ist auch schon über 10 Jahre alt, aber…). Gott sei Dank werfe ich alte Geräte nicht gleich weg und so habe ich meinen alten Computer aus der Abstellkammer reaktiviert (wo die nötige Software drauf ist) und siehe da, der alte… Weiterlesen »

Pieller
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Pieller

Das ist ein sehr guter Ansatz . Kann nur zustimmen .

Hahnl
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Hahnl

Es müssten aber auch zeitgleich Firmen die Reparaturen noch durchführen gefördert werden. Denn sonst gibt es nur für zentral wohnende Bürger „einen Elektriker ums Eck“ der dies auch macht!

Franz pock
Gast
Franz pock

Finde das ganz gut

Hans Frühbeck
Gast
Hans Frühbeck

Wir machen das seit nunmehr zwanzig Jahren so, … so gut wie alles wird repariert, geflickt, … usw. Eine gute Adresse dafür: https://rusz.mmf.at/

EdmundSackbauer
Gast
EdmundSackbauer

A typische SPÖ Schnapsidee

alfred hablick
Gast

Eine Liste der Unternehmen, die Reparaturen durchführen wäre da sehr sinnvoll !!!

OBST
Gast
OBST

Bedenke: sagen wir eine Bohrmaschine kostet rd. 80 EUR. das entspricht einer Arbeitsstunde OHNE Erstatzteile. d.h. der Bürger würde 2 mal draufzahlen,1. Kostender Reparatur, 2. sein Steuergeld wird über das Finanzamt vrerscchwendet. GEWINNER sind: der Elektriker – Unternehmer, und der Produzent der Bohrmaschine – ERsatztele sind erfahrungsgemäß sehr TEUER.
Somit ist DEIN virschlag – entschulduge den Ausdruck – ein kompleter SCHWACHSINN. LG Günthrer Obst

Erich Heiss
Gast
Erich Heiss

Wäre für mich – und alle anderen „Zangler“ und Heimwerker super wenn das auch für die Ersatz- und Reparaturteile selbst gilt!

Christine + Walter Jaiczay
Gast
Christine + Walter Jaiczay

wir sollten Schluss machen mit der Wegwerfgesellschaft

johansi61
Gast

… Eine Adresse, … mit „Reparierern“: http://www.reparaturnetzwerk.at

Roberto
Gast
Roberto

Ich wollte vor einiger Zeit meinen Fernseher, der sich nicht mehr einschalten ließ, beim „Elektriker ums Eck“ reparieren lassen. Allein für das Suchen des Fehlers verlangte er 80€. Der Austausch des kaputten Ersatzteils wäre teurer gewesen als der Kauf eines neuen Gerätes. Da müsste sich noch einiges ändern!

HANNELORE LECHNER
Gast
HANNELORE LECHNER

MAN KAUFT SEHR VIELE DINGE DIE DANN NICHT SEHR LANGE BENÜTZT WERDEN DA SIE NICHT MEHR FUNKTIONIEREN DANN NICHTS WIE ZUM ABFALL SIND ABER SICHER ZU REPARIEREN1

SUPER IDEE !!!!!!!!!

Franz Schicker
Gast
Franz Schicker

An sich eine hervorragende Idee! Ich habe nur die Befürchtung, dass die Handwerker sofort ihre Reparaturpreise erhöhen würden, um an der Förderung zu partizipieren!

Helene Slovak
Gast
Helene Slovak

Dazu muss aber der heimische Techniker etwas flexibler sein bzw. das Service optimiert werden um ökonomischer zu handeln.
Wir haben bei einigen Firmen in der Umgebung schon absagen erhalten, weil der Auftrag zu klein oder zeitlich nicht möglich war.
Teilweise haben Firmen auf Anfragen nicht mal reagiert.
Bei meiner Waschmaschine war die Reparatur teurer (laut Angebot) wie eine neue Maschine.
Lg