Plastikistüberall. Es steckt in Spielzeugen, in Elektrogeräten, in Kosmetikprodukten. Gelangen Kunststoffe in die Umwelt, so verbleiben sie dort aufgrund ihrer Stabilität und Beständigkeit über lange Zeit. Kunststoffe verwittern sehr langsam und bilden viele kleinere Fragmente, die schließlich als Mikroplastikpartikel in der Umwelt weiter verteilt werden. So landet eine Menge an Plastik in Meeren, Flüssen, Wäldern, in Mägen von Tieren und somit auch in unserer Nahrungsmittelkette.

Andreas Kollross: Sackerlverbot ist kein großer Wurf!

Wo Kunststoff-Müll anfällt:

51 % Haushalte
23% Dienstleistungen
6% Pharmazeutik, Gummi- und Kunststoffwaren
5% Baugewerbe
3% Land- & Forstwirtschaft
2% Elektronik, Maschinen, Flugzeuge
2% Nahrungs- & Futtermittel
8% Sonstiges